Kulturelle Neuorientierung

Melanie Lange, Moderne im Rheinland

© David Zepter

„Der Gedanke, dass nach diesem Krieg das Leben „normal“ weitergehen oder gar die Kultur „wiederaufgebaut“ werden könnte – als wäre nicht der Wiederaufbau von Kultur allein schon deren Negation –, ist idiotisch.

Literarische Gemarkungen zu Bonn

Melanie Lange, Moderne im Rheinland

© David Zepter

Bonn ist von 1949 bis 1990 Bundeshauptstadt und Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland und somit das politische Zentrum des Landes. Welches Bild zeichnen Literatur und Printmedien von einer Stadt, deren hervorstechendes Merkmal die Bescheidenheit ihrer Auswahl ist?

Neue Soziale Bewegung

Angelika Gwóźdź, Moderne im Rheinland

© David Zepter

Der Begriff „Neue Soziale Bewegungen“ wird erst in den 1980er Jahren geprägt. Er bezeichnet die politischen und sozialen Strömungen, die sich mit der 68er-Revolte und ihrer angestrebten Kulturrevolution herausgebildet haben.

NS-Kontinuität

Angelika Gwóźdź, Moderne im Rheinland

© David Zepter

„Es gibt manche, und es gibt sie wohl auch unter uns, die meinen, es sei mit der Reinigung alles geschehen. Sie sind wie überfleißige Hausfrauen, die zuerst fegen, um zu säubern, und dann weiter fegen, auch wenn der Staub beseitigt ist.

Reclaim Heimat

Jasmin Grande, Angelika Gwóźdź, Melanie Lange

© David Zepter

Die politische Renaissance des Heimatbegriffs – seit 2013 gibt es ein Heimatministerium in Bayern, seit 2017 in NRW und seit 2018 haben wir sogar ein Heimatministerium auf Bundesebene – begleitet ein Aufschrei der linken kulturellen und gesellschaftlichen Szenen.

Zum deutsch-deutschen Verhältnis

Melanie Lange, Moderne im Rheinland

© David Zepter

„25 Jahre nach der bedingungslosen Kapitulation des Hitler-Reiches bildet der Begriff der Nation das Band um das gespaltene Deutschland. Im Begriff der Nation sind geschichtliche Wirklichkeit und politischer Wille vereint. Nation umfasst und bedeutet mehr als gemeinsame Sprache und Kultur, als Staat und Gesellschaftsordnung.